Franz Kafkas Heimkehr. Versuch Einer Interpretation Gerd Berner

ISBN: 9783656677673

Published: June 27th 2014

Paperback

48 pages


Description

Franz Kafkas Heimkehr. Versuch Einer Interpretation  by  Gerd Berner

Franz Kafkas Heimkehr. Versuch Einer Interpretation by Gerd Berner
June 27th 2014 | Paperback | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, RTF | 48 pages | ISBN: 9783656677673 | 3.64 Mb

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Der kurze, von Max Brod mit Heimkehr uberschriebene Prosatext Franz Kafkas ist wohl erst im Nov. 1923 entstanden, erMoreWissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Der kurze, von Max Brod mit Heimkehr uberschriebene Prosatext Franz Kafkas ist wohl erst im Nov. 1923 entstanden, er findet sich im Blauen Schulheft Im Dunkel der Gasse ....

Der den Versuch einer Heimkehr machende Ich-Erzahler ist gleichzeitig erlebendes und erzahlendes Ich. Der Text ist als reine Gedankenwiedergabe der erzahlten, namenlosen Ich-Figur ein innerer Monolog des Narrators, in diesem stummen Selbstgesprach ohne personifizierte Horer erfahren wir, dass die Heimkehr auch des-halb misslingt, weil der Protagonist eigentlich gar nicht heimkehren will. Das Nar-rator-Ich, wie es sich bei seiner Heimkehr benimmt, ist weniger ein handelndes als vielmehr ein zogerndes Ich.

Offensichtlich hat das Ich Schwellenangst: es angstigt sich vor dem Betreten der ihm fremd erscheinenden Raume, ist innerlich verunsichert gegenuber der ihm nicht mehr vertrauten Umgebung und familialen Situation. Deshalb zogert es vor der Tur. Das Ich hat Angst, sich in den Umkreis der sozialen Gruppe seiner alten Familie zu begeben. Hier hatte ein auktorialer Erzahler wie ein Deus ex machina das Ich dazu bewegen konnen, die Schwelle zu uberschreiten. Der hier vor- herrschende personale Erzahler tritt aber hinter die Figur des sich nicht einzu-treten trauenden Protagonisten zuruck und sieht die Wechselbeziehung zwischen dem nicht agierenden Ich und der darum ausbleibenden Reaktion der hinter der Tur der Kuche vermuteten Familie nur mit den Augen des einsamen Ich-Erzahlers.

Die Heim-kehr ist keine Lehrparabel alten Stils, auch keine offene Parabel, da sie nach Zymner keine Transfersignale aufweist, sondern, wie schon Friedrich Beissner festgestellt hat, eine kurze Erzahlung, in der Kafka die Figur eines Scheiternden konfiguriert hat. Der in eine aporetische Lage geratene und daher scheiternde Ich-Erzahler lasst sich aus meiner Sicht daher hermeneutisch deuten a



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